Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Blickpunkt Personal: Personalbericht 2010 (Band 2)

80 blickpunkt personal Personalmanagementbericht 2010 Personalbericht 2010 Band 2: Personalmanagementbericht 80 Selbst auf der Basis des statistischen Personalbestandes, in dem die Beurlaubten nicht berücksich- tigt sind,43 haben die Frauen im Betrachtungszeitraum die 50 %-Marke überschritten (49,5 % 2006; 51,7 % 2009). Unterschiede in der Struktur zwischen Frauen- und Männerbeschäftigung sind bei der Unterschei- dung nach Einzelplänen sowie Landesbetrieben nach §15 LHO und nach § 26 LHO erkennbar. Bei den Einzelplänen ist der Frauenanteil zwischen 2006 und 2009 von 49,9 % auf 52,6 % gestiegen, bei den Landesbetrieben nach §15 LHO von 44,6 % auf 47,3 %, bei den Landesbetrieben nach § 26 LHO von 55,6 % auf 49,2 % allerdings gesunken.44 Unterschiede in den Laufbahngruppen Verändert hat sich die Verteilung in den Laufbahngruppen der Frauen und Männer im Beamten- und Arbeitnehmerbereich. Frauen sind als Beamtinnen mit einem hohen Prozentsatz im höheren Dienst und als Arbeitnehmerinnen im mittleren Dienst beschäftigt (Tabelle 9). Männer haben im Beamten- bereich ihren Schwerpunkt im gehobenen Dienst, bei den Arbeitnehmern liegt er - wie bei den Frau- en - im mittleren Dienst. Hintergrund für diese Verteilung im Beamtenbereich ist der hohe Anteil von Lehrerinnen im höheren Dienst, von Beamten bei Polizei und Feuerwehr im gehobenen Dienst. Betrachtet man die Struktur der Laufbahngruppen im Beamten- und Arbeitnehmerbereich, so sind auch hier deutliche Unterschiede zu erkennen: In allen Bereichen haben sich die Anteile der Frauen in der jeweiligen Laufbahngruppe erhöht (Tabelle 10) mit Ausnahme des einfachen Dienstes. Tabelle 10: Struktur der Beschäftigten nach Status- und Laufbahngruppen in der hamburgischen Verwaltung Bei der Differenzierung zwischen den Behörden/Ämtern (Einzelplänen) einerseits bzw. den Landes- betrieben und Einrichtungen andererseits sind Unterschiede bei den Laufbahngruppen erkennbar (Tabelle 11). Auffallend ist die Entwicklung im mittleren Dienst bei den Landesbetrieben und Einrich- tungen, der sowohl im Beamten- wie auch im Arbeitnehmerbereich fast überall zu einer Verschie- bung zuungunsten der Frauen geführt hat. Aus gleichstellungspolitischer Sicht ist diese Entwicklung bei Frauenanteilen von um die 50 % nicht bedenklich. Im höheren Dienst sind die Anteile durch die zwischenzeitlich erfolgte Ausgliederung des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB) ver- zerrt. 43 Im statistischen Personalbestand sind nicht die Beurlaubten ohne monatliche Bezüge enthalten. Immerhin sind dies 6,5 % der Frauen – gemessen an allen Beschäftigungsverhältnisse. 44 In den Landesbetrieben ist die Zahl der Beschäftigten allerdings seit 2006 deutlich gestiegen, insbesondere die Zahl der männlichen Beschäftigten hat stark zugenommen. Waren 941 Männer (Frauen: 1.178) im Jahr 2006 in den § 26 LHO-Betrieben beschäftigt, be- trug ihre Zahl 2.931 (Frauen: 2.839) im Jahr 2009. Ursächlich hierfür ist vor allem die Ausgliederung des Hamburger Instituts für Beruf- liche Bildung (HIBB) und den Winterhuder Werkstätten. Männer Frauen Männer Frauen einfacher Dienst 79,8% 20,2% 81,1% 18,9% mittlerer Dienst 64,0% 36,0% 60,0% 40,0% gehobener Dienst 58,0% 42,0% 56,5% 43,5% höherer Dienst 48,7% 51,3% 46,5% 53,5% einfacher Dienst 41,8% 58,2% 44,1% 55,9% mittlerer Dienst 36,5% 63,5% 35,4% 64,6% gehobener Dienst 44,9% 55,1% 42,1% 57,9% höherer Dienst 54,5% 45,5% 51,4% 48,6% 2006 2009 Beamten- bereich Arbeitnehmer- bereich