
70 blickpunkt personal Personalmanagementbericht 2010 Personalbericht 2010 Band 2: Personalmanagementbericht 70 Position 6c Personalbestand umgerechnet in Vollkräfte Position 7 Nettopersonalbedarf: voraussichtlicher jährlicher Einstellungsbedarf Position 7a Nettobedarf in Vollkräften Position 7b Nettobedarf in Personen Position 8 voraussichtliche jährliche Rekrutierung; darunter: Position 8a Übernahme von Auszubildenden/Nachwuchskräften Position 8b Interne Einstellungen aus der eigenen oder anderen Behörden Position 8c Externe Einstellungen und offene Bedarfe Position 8d nachrichtlich: Rekrutierung von Auszubildenden mit entsprechendem Vorlauf Position 9 nicht gedeckter Nettopersonalbedarf in Vollkräften -Kontrollzeile Zusätzlich zur Darstellung der Planungsdaten in der Matrix haben die Behörden und Ämter die Auf- gabe, ihre Daten gesondert zu kommentieren. Neben verwendeten Definitionen und Hintergrundin- formationen zum Verfahren haben hier die Behörden und Ämter die Möglichkeit, qualitative Aspekte und Rahmenbedingungen sowie Besonderheiten bei ihrer Planung zu dokumentieren. Entsprechend der abgestimmten Vorgaben ist es zwingend erforderlich, dass ein nicht gedeckter Nettopersonalbe- darf (=Position 9) zu erklären ist. Die einzelnen Matrizen finden sich in der Anlage des Berichts. D.6.3. Planungsperiode bis 2017 Vor Beginn der eigentlichen Planung in den Behörden, Ämtern und Landesbetrieben stellt das Per- sonalamt in Zusammenarbeit mit der Finanzbehörde und der Senatskanzlei einen Katalog mit Rah- menbedingungen zusammen, in dem die Auswirkungen von allgemeinen, gesamthamburgischen Einflussfaktoren auf den Personalbedarf eingeschätzt werden und ihre Wirkungsrichtung aufgezeigt wird. Dabei wird zwischen einer mittelfristigen (3-5 Jahre) und einer langfristigen (5-8 Jahre) Periode unterschieden. Die wichtigsten Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf den Personalbedarf für die diesjährige Planungsrunde sind im Einzelnen: Entwicklung der Personalausgaben Mit dem Beschluss der Eckdaten zur Aufstellung des Haushalts 2011-12 und der mittelfristigen Fi- nanzplanung 2010-14 sowie den Konsolidierungsbeschlüssen ist die schwierige Haushaltslage deut- lich geworden. Mit einer Personalausgabenquote von 32,8 % für 2009 bilden die Personalausgaben einen der größten Haushaltsblöcke. In der langfristigen Perspektive wird zusätzlich der Anstieg der Versorgungsausgaben zu bewältigen sein. Entwicklung der Aufgaben Langfristig können dadurch, dass weitere Aufgaben in Kooperation mit anderen Bundesländern/ Kommunen und ausgegliederten Bereichen wahrgenommen werden, Rationalisierungspotenziale realisiert werden. Kurzfristig werden diese aber durch den entstehenden Implementierungsaufwand kompensiert.