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Blickpunkt Personal: Personalbericht 2010 (Band 2)

35 blickpunkt personal Personalmanagementbericht 2010Personalbericht 2010 Band 2: Personalmanagementbericht 35 D.4 Demografische Entwicklung der Beschäftigten der hamburgischen Verwaltung – Handlungsanforderungen an das Personalmanage- ment Die Berichterstattung des Schwerpunktthemas Demografische Entwicklung der Beschäftigten der hamburgischen Verwaltung erfolgt in diesem Jahr zum dritten Mal. In den Personalmanagementberichten 2008 und 2009 wurde unter anderem über Behördenprojekte zur Analyse der Beschäftigtenstruktur, zur Personalbedarfsplanung, -werbung und -bindung und zum systematischen Wissenserhalt von Beschäftigten berichtet. Darauf wird im aktuel- len Bericht verzichtet, da sich im Jahresvergleich in der Regel nur wenig gänzlich neue Projekte er- geben. Nachdem das Thema der demografischen Entwicklung viele Jahre ein Schattendasein führte, da Unternehmen und Verwaltungen zwar die Problematik erkannt hatten, in der Regel aber nicht rea- gierten, hat sich dies in den letzten Jahren deutlich verändert. Inzwischen ist das Thema aus keiner Publikation des Personalmanagements mehr wegzudenken. Auch in der hamburgischen Verwaltung hatte sich ein Spektrum von Maßnahmen herausgebildet, das in den Behörden bekannt ist und bereits teilweise genutzt wird. Wesentliche neue Entwicklun- gen sind aber weniger erkennbar. Aus diesem Grund werden im folgenden Berichtsteil lediglich zwei Beispiele näher ausgeführt, die sich durch ihren best-practice-Charakter auszeichnen. Es handelt sich dabei 1. um den Personalbericht der BSU und 2. um den sogenannten „Instrumentenkoffer“ zum demografischen Wandel für das Amt G der BSG. Beide Beispiele überschneiden sich inhaltlich und teilweise im Vorgehen, sind aber in ihrem Charak- ter sehr unterschiedlich: Der Personalbericht der BSU, in seiner Struktur angelehnt an den Personalbericht des Personal- amtes (Unterteilung in Personalstruktur- und Personalmanagementbericht), beinhaltet die Analyse der Strukturdaten der Behörde und gesondert in seinen Landesbetrieben. Aus der Datenanalyse werden in tabellarischer Form unmittelbare Handlungsbedarfe abgeleitet. So heißt es: „Gerade an- gesichts des demografischen Wandels und der damit verbundenen älter werdenden Belegschaft besteht für die Gesamtbehörde die Herausforderung, ihre Leistungsfähigkeit mit einer ausreichen- den Anzahl gut qualifizierten Personals zu sichern“.21 Der anschließende Personalmanagementbericht widmet sich einem breiten Spektrum an Themen, überwiegend solchen, die auch im zentralen Personalmanagementbericht angesprochen werden. Er gibt Auskunft darüber, welche strategischen Schwerpunkte der Personalentwicklung innerhalb der Dienststellen der BSU verfolgt werden bzw. bereits umgesetzt wurden. Hierzu werden die Aktivitäten der Dienststellen qualitativ und im Zeitablauf beschrieben und interpretiert (siehe dazu unten). 21 Personalbericht 2009 der BSU, S.1