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Blickpunkt Personal: Personalbericht 2010 (Band 2)

30 blickpunkt personal Personalmanagementbericht 2010 Personalbericht 2010 Band 2: Personalmanagementbericht 30 Soll-Ist-Vergleich der personellen Ausstattung zum 31. Dezember 2009 Für die Erledigung der Aufgaben wurde dem Personalamt ein Personalbedarf von 44 Vollkräften zuerkannt. Hierzu zählen u.a. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratung und Vermittlung, der Personalsachbearbeitung, für Stellenausschreibungen sowie für Controllingaufgaben.14 Von den Beraterinnen und Beratern sind vier Beschäftigte im Rahmen von Abordnungen eingesetzt. Der tatsächliche Personalbestand der neuen Organisationeinheit betrug zum 31. Dezember 2009 42 Vollkräfte und lag damit um zwei Kräfte unter dem Soll. Auf der Ausgabenseite wurden jährliche Personalmittel in Höhe von 2.499.000 € pro Jahr veranschlagt. Auf Basis der zum Zeitpunkt der Ver- anschlagung geltenden Budgetwerte betrugen die Personalausgaben im Zeitraum vom 1. Juli 2009 bis zum 31. Dezember 2009 insgesamt 1.126.151 €. Auf einen Jahreswert hochgerechnet würde dies insgesamt 2.252.302 € und damit einer Inanspruchnahme von 90 % der veranschlagten Mittel entsprechen. Die Unterschreitung der Veranschlagung resultiert u.a. aus Vakanzen durch erfolgreiche Bewerbun- gen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in andere Behörden, Teilzeitbeschäftigungen und aus noch nicht vollzogenen Beförderungen aufgrund von Bewährungszeiten. Der der Drucksache zugrunde liegende Betreuungsschlüssel in der Beratung von 1:50 wird einge- halten. Im Bereich der personalverwaltenden Dienststelle PersonalService Integration werden unter- jährig zu erwartende Fluktuationen im Bereich der Personalsachbearbeitung genutzt, um in Abhän- gigkeit von der Zahl erfolgreicher Versetzungen, den Betreuungsschlüssel in der Personalverwaltung von 1:150 nachzusteuern. Bewertung der bisherigen Arbeitsergebnisse Wie bereits im Abschnitt D.3.1 ausgeführt, nahm auch im Berichtsjahr die Integration der Rückkehr- innen und Rückkehrer einen besonderen Tätigkeitsschwerpunkt ein. Die auf Basis der Drucksache 19/1871 geschaffene Personalausstattung hat sich zur erfolgreichen Bewältigung der anstehenden Aufgaben als angemessen erwiesen. Das zeigen u.a. auch die positiven Versetzungszahlen im 2. Halbjahr 2009. Die angestrebte bessere Verzahnung von Arbeitgeber- und Vermittlerolle konnte durch die Zusammenführung der Aufgaben von PIA und PSI unter einem Dach realisiert werden. Weitere Entwicklung Obwohl es gelungen ist, im Berichtsjahr 2009 wieder eine nennenswerte Zahl von Rückkehrerinnen und Rückkehrern auf ausfinanzierte Stellen in den Behörden und Ämtern zu vermitteln, wird es auch künftig einer erheblichen Integrationsleistung bedürfen. Das Niveau der bereits realisierten Versetzungen auf ausfinanzierte Stellen kann nur dann in den Folgejahren erreicht werden, wenn weiterhin eine intensive Beratung der Rückkehrerinnen und Rückkehrer sowie eine umfassende Betreuung der Behörden und Ämter gewährleistet ist. 14 siehe im Einzelnen Bürgerschaftsdrucksache 19/1871