
1 blickpunkt personal Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, Dr. Volker Bonorden Leiter Personalamt das zentrale Personalberichtswesen der hamburgischen Verwaltung erscheint jähr- lich in zwei Bänden. Der Personalstruk- turbericht (Band 1) bereitet die wichtigsten Personalstrukturdaten auf, während sich der Personalmanagementbericht (Band 2) darauf aufbauend mit den zentralen perso- nalstrategischen Themen und Herausforde- rungen auseinandersetzt. Im Personalmanagementbericht 2010 ha- ben wir erneut die in den vergangenen Be- richten vorgestellten strategischen Themen Gesundheitsförderung/Fehlzeiten, Interkul- turelle Öffnung, Mobilität und Interner Ar- beitsmarkt sowie Personalbedarfsplanung aufgenommen und dargestellt, wie diese durch die Behörden und Ämter der hambur- gischen Verwaltung weiter entwickelt wur- den. In diesem Jahr ist darüber hinaus wieder der im dreijährigen Turnus vorzulegende Erfahrungsbericht zum Hamburgischen Gleichstellungsgesetz Teil des Personalma- nagementberichtes. Besonders interessant sind die Ergebnisse der für das Jahr 2009 erstmals durch das Zentrum für Personal- dienste – als Teil des Personalamtes - vor- genommenen Erhebung über die Zahl der Führungskräfte in der hamburgischen Ver- waltung. Die Zahlen verdeutlichen, dass die hamburgische Verwaltung auf einem guten Weg ist, das vom Senat gesetzte Ziel zu erreichen, nämlich einen Anteil von Frauen an Führungspositionen von mindestens 40%. Es gibt allerdings noch einiges zu tun, insbesondere in den oberen Führungse- benen ist der Frauenanteil noch weiter zu erhöhen. Das Ergebnis zeigt aber, dass die hamburgische Verwaltung ihrer Vorbildrolle auch hier gerecht wird. Insgesamt beträgt der Frauenanteil an den Führungskräften 37,3 %. Das Thema Interkulturelle Öffnung ist be- reits im zweiten Jahr Themenschwerpunkt des Personalmanagementberichts. Die dargestellten Aktivitäten zeigen, dass sich die Behörden und Ämtern neben Maßnah- men zur Erhöhung des Anteils von Men- schen mit Migrationshintergrund in die Aus- bildungsgänge der hamburgischen Verwal- tung zunehmend mit dem Aspekt der inter- kulturellen Öffnung und Kompetenzen der vorhandenen Beschäftigten auseinander- setzen. In der Umsetzung des Maßnahmen- konzeptes konnten deutliche Erfolge erreicht werden. Im Jahr 2009 hatten bereits 15,3 % der Bewerberinnen und Bewerber einen Mi- grationshintergrund. Demgegenüber haben 14,7 % der in 2009 neu eingestellten Nach- wuchskräfte einen Migrationshintergrund. Ihr