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Blickpunkt Personal: Personalbericht 2010 (Band 2)

18 blickpunkt personal Personalmanagementbericht 2010 Personalbericht 2010 Band 2: Personalmanagementbericht 18 Für das Verwaltungs- und technische Personal der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) gibt es ein eigenes Bewegungs- und Entspannungsangebot, das vom Zentrum für Aus- und Fortbildung organisiert wird. Im Jahr 2009 konnten die Beschäftigten unter anderem an Autogenem Training, Pilates, Rückenkursen und Gedächtnistraining teilnehmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen ste- hen dabei Hilfen für den besseren Umgang mit Stressoren sowie eine Stärkung der eigenen gesundheitsrelevanten Ressourcen. Der jährliche Informations- und Aktionstag zur Gesundheitsförderung der BSB stand 2009 unter dem Motto „Balance in der Veränderung“. Die Beschäftigten an Schulen konnten sich in Workshops und bei einem Markt der Möglichkeiten informieren, welche Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten ihnen zum angemessenen Umgang mit den Belastungen im Zuge der geplanten Schulreform zur Verfügung stehen. Des Weiteren diente der Tag zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung der Beschäftigten, die in den Schulen und der Verwaltung für Gesundheitsförderung zuständig sind. (2) Behörde für Kultur, Sport und Medien (BKSM): Sportliches Sommerfest Ein besonderes gesundheitsförderndes Ereignis erlebten im Jahr 2009 die Beschäftigten der Behör- de für Kultur, Sport und Medien: Ihnen wurde außerhalb der Kernarbeitszeit ein sportliches Sommer- fest geboten. Sie hatten die Möglichkeit, Sportarten wie Beachvolleyball, Beachtennis, Boule, Schwimmen und Badminton kennenzulernen und auszuprobieren sowie den Olympiastützpunkt zu besichtigen. Dazu gab es Gegrilltes und kühle Getränke. An dem Sommerfest nahmen über 100 Beschäftigte teil.9 (3) Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG): Wenn die eige- nen Eltern alt werden „Hilfe, meine Eltern werden alt!“ – unter diesem Slogan führte die BSG im Jahr 2009 ein sowohl fa- milienfreundliches als auch gesundheitsförderndes Projekt durch. Anlass war die Erkenntnis, dass angesichts des steigenden Altersdurchschnitts zukünftig eine wachsende Zahl von Beschäftigten die Pflege von Angehörigen übernehmen oder zumindest organisieren muss und sich eine solche Situa- tion belastend auf den beruflichen Alltag auswirken kann. Das Projekt wurde gemeinsam mit Auszu- bildenden konzipiert und durchgeführt. Neben einem Video-Clip und einer Plakatserie gab es fünf Vorträge rund um die Themen Pflegeversicherung und Pflegestufen, Vorsorgevollmacht und Be- treuungsverfügung, Alzheimer und Demenz, Betreuungsmöglichkeiten sowie Chancen und Risiken der Pflegebeziehung. Die jeweils zweistündigen Vorträge wurden als so genannte Lunch and Learn- Veranstaltungen angeboten, das heißt, sie fanden in der Arbeitszeit unter Einbeziehung der Mittags- pause statt; für einen kleinen Mittagsimbiss wurde gesorgt. Nach Beendigung der Veranstaltungsrei- he wurde dem Teilnehmerkreis der BSG noch eine Austauschmöglichkeit angeboten. Die Veranstal- tungen stießen behördenübergreifend auf ein breites Interesse bei den Beschäftigten. Auch das Format „Lunch and Learn“ sowie die auf zwei Stunden begrenzte Dauer der Vorträge fanden viel Anklang. 9 In der BKSM waren Ende 2009 insgesamt 358 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (vgl. Personalstrukturbericht 2010)