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Blickpunkt Personal: Personalbericht 2010 (Band 2)

11 blickpunkt personal Personalmanagementbericht 2010 Personalbericht 2010 Band 2: Personalmanagementbericht 11 0,4 Prozentpunkte leicht gestiegen. Dies entspricht dem Anstieg der standardisierten Fehlzeitenquo- te FHH-Gesamt in Höhe von 6,7 % gegenüber dem Vorjahr von 6,4 %. Polizeibeamtinnen und -beamte sind im Rahmen ihrer Berufsausübung, zum Beispiel bei Wider- standshandlungen oder Streitschlichtungen, besonderen körperlichen Anforderungen und Gefähr- dungen ausgesetzt. Da keine andere bei der FHH vorhandene Berufskategorie vergleichbaren be- ruflichen Gefahren ausgesetzt wird, ist ein direkter Vergleich der Fehlzeiten dieser Berufskategorie mit denen anderen Berufsgruppen nur schwer möglich. Im Rahmen der „Dienstvereinbarung für den Dienstsport der Polizeivollzugsbeamten in der Polizei Hamburg“ wird darauf hingewirkt, dass das Fitness fördernde Sportangebot wahrgenommen wird, um eine wichtige Grundvoraussetzung für die Anforderungen des Vollzugsdienstes zu schaffen. Der Dienstsport wird weiterhin regelmäßig ergänzt um spezifische Übungen im Rahmen des „Einsatzbe- zogenen Trainings“. Diese sind insbesondere geeignet zur Vorbeugung von Verletzungsgefahren während eines tatsächlichen Einsatzes. Es ist vorgesehen, im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu einem jährlichen Schwer- punktthema sowohl einen zentralen Gesundheitstag als auch mehrere dezentrale Veranstaltungen durchzuführen, um die Sensibilität der gesamten Mitarbeiterschaft für gesundheitsfördernde Maß- nahmen zu steigern. (3) Bezirksamt Hamburg-Mitte für Bürofach-/Bürohilfskräfte und Leitende/Entscheidende Verwaltungsfachleute Die Bürofach-/Bürohilfskräfte (477 Beschäftigte) haben einen Anteil von 32,9 %, die Leiten- den/Entscheidenden Verwaltungsfachleute (348 Beschäftigte) von 20,9 % am gesamten Personal- bestand des Bezirksamtes Hamburg-Mitte. Die standardisierte Fehlzeitenquote betrug 2009 bei den Bürofach-/Bürohilfskräften 9,4 % und sank im Vergleich zum Vorjahr um fast zwei Prozentpunkte (2008: 11,3 %). Bei den Leitenden/Entscheidenden Verwaltungsfachleuten betrug die standardisier- te Fehlzeitenquote 8,4 %; sie liegt damit um 1,5 Prozentpunkte höher als im Vorjahr (2008: 6,9 %). Die Beschäftigen in den berichtspflichtigen Kategorien sind in allen Fachbereichen des Bezirksamtes vertreten. Strukturelle Maßnahmen können deswegen nur vereinzelt eingesetzt werden. Der Perso- nalservice Hamburg-Mitte hat daher sein Handeln schwerpunktmäßig auf die Betreuung langzeiter- krankter Beschäftigter gelegt, um unter anderem die Möglichkeiten auszuschöpfen, die das betriebli- che Eingliederungsmanagement (BEM) mit seinen Instrumenten bietet. Außerdem wurden verstärkt Angebote zur Vermittlung im Konfliktfall sowie gegebenenfalls zur Einleitung eines Mediationsverfah- rens gemacht. Strukturbedingt sind beide Berufsgruppen in den Organisationseinheiten vertreten, die aufgrund der Bevölkerungsstruktur des Bezirkes Hamburg-Mitte ständige Kontakte zu teilweise schwierigen Kun- den haben. Hieraus resultieren Arbeitsbelastungen für die Beschäftigten, die nach langjähriger Tä- tigkeit in diesen Bereichen häufig zu wiederkehrenden Ausfällen führen. Bei Bekanntwerden von Problemlagen in einzelnen Fachbereichen reagiert der Personalservice zeitnah in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Aus- und Fortbildung mit einem Angebot an Team-