
107 blickpunkt personal Personalmanagementbericht 2010 Personalbericht 2010 Band 2: Personalmanagementbericht 107 Abbildung 16: Verteilung der Telearbeitsplätze in der hamburgischen Verwaltung nach Laufbahnen und Geschlecht im Jahr 2008 Die relativ geringe Anzahl von Telearbeitsplätzen im mittleren Dienst wird darauf zurückgeführt, dass Telearbeit besonders für qualifizierte Sachbearbeitung geeignet ist und diese Arbeitsplätze in der Regel mindestens dem gehobenen Dienst zugeordnet sind. Der Anteil von Telebeschäftigten mit Vorgesetztenfunktion ist zwischen 2008 und 2009 erneut ge- stiegen. Derzeit befinden sich 40 Vorgesetzte (26 Frauen, 14 Männer) in Telearbeit. Der gezielte Ausbau von Telearbeitsplätzen in der hamburgischen Verwaltung ist weiter auf dem richtigen Weg, insbesondere unter dem familienpolitischen Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit den gesunkenen Einrichtungs- und Betriebskosten ist Telearbeit nun auch für Behörden weiter ausbaufähig, die in der Vergangenheit wegen knapper Haushaltsmittel eine restriktivere Ge- nehmigungspraxis hatten. Im Personalamt wurde 2010 eine neue Form der Telearbeit nach dem Modell der BSG eingeführt, die sogenannte Kurzzeit-Telearbeit. Sie dient als zusätzliches Instrument, das in kurzfristig auftre- tenden besonderen familiären Ausnahme- oder Krisensituationen genutzt werden kann und ist mit wenig Verwaltungsaufwand verbunden. Diese Kurzzeit-Telearbeit kann maximal für bis zu vier Wo- chen beantragt werden, eine Verlängerung ist nicht möglich höherer Dienst Männer; 7% höherer Dienst Frauen; 16% gehobener Dienst Männer; 23% gehobener Dienst Frauen; 36% mittlerer Dienst Männer; 5% mittlerer Dienst Frauen; 13%