
106 blickpunkt personal Personalmanagementbericht 2010 Personalbericht 2010 Band 2: Personalmanagementbericht 106 Der Anteil der Frauen an den Telearbeitsplätzen beträgt nach wie vor rund zwei Drittel (Abbildung 15). Hierfür ist vor allem das Motiv der Vereinbarkeit von Familie und Beruf von Bedeutung. Abbildung 15: Struktur der Telearbeitsplätze in der hamburgischen Verwaltung nach Geschlecht 2004-2009 (für 2005 liegen keine Daten vor) Der Aspekt „verbesserte Kinderbetreuung“ ist wie in den Vorjahren das herausragende Motiv (62 %). Deutlich zugenommen hat aber auch der Anteil von Telearbeitsplätzen für die Hilfe von pflegebedürf- tigen Angehörigen. Gaben 2006 erst 5 Beschäftigte als Grund für Telearbeit die Betreuung pflege- bedürftiger Angehöriger an, waren dies 2009 bereits 29 Beschäftigte. Bei der geschlechtsspezifischen Auswertung der Teilzeit-Telearbeitsplätze zeigte sich, dass von den in Telearbeit befindlichen Frauen (268) mehr als die Hälfte mit rd. 51 % und von den Männern (143) lediglich rd. 13 % mit reduzierter Arbeitszeit tätig sind. Bei einer ausschließlichen Betrachtung der Teilzeit-Telebeschäftigten ergab sich, dass von den insgesamt 155 Personen rd. 88 % (136) weiblich und lediglich rd.12 % (19) männlich sind. Bei der Verteilung der Telearbeitsplätze auf die verschiedenen Laufbahngruppen zeigt sich im Ver- gleich zum Vorjahr keine wesentliche Veränderung. Deutlich mehr als die Hälfte der Telearbeitsplät- ze werden durch den gehobenen Dienst besetzt (Abbildung 16). 36% 35% 33% 34% 64% 65% 67% 66% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 2004 2006 2007 2008 Männer Frauen