
84 blickpunkt personal Personalstrukturbericht 2010 Personalbericht 2009 Band 1: Personalstrukturbericht 80 C.5.4 Standardisierte Fehlzeitenquoten im Behördenvergleich Einflüsse auf den Krankenstand, die betrieblich nicht beeinflussbar sind, müssen bei einem Behör- denvergleich von krankheitsbedingten Fehlzeitenquoten zu Steuerungszwecken ausgeblendet wer- den. Das geschieht im Folgenden durch die Betrachtung standardisierter Quoten der bezahlten krankheitsbedingten Fehlzeiten in einer Vollkräfterechnung. Diese sind um die Einflüsse der Alters- struktur und des Schwerbehindertenanteils rechnerisch bereinigt; stellen damit aber nicht den tat- sächlichen Arbeitsausfall in den Behörden dar. Durch die Standardisierung werden die Fehlzeitenquoten der einzelnen Verwaltungsbereiche in un- terschiedlichem Ausmaß beeinflusst. In Abhängigkeit vom Umfang der Schwerbehindertenbeschäfti- gung und des Alters der Beschäftigten erfolgt rechnerisch eine mehr oder weniger starke Verände- rung. In der folgenden Abbildung sind die nicht standardisierten und die standardisierten Fehlzeiten- quoten (d.h. altersstandardisierte Fehlzeitenquoten ohne Schwerbehinderte und Gleichgestellte) der Behörden zusammen dargestellt. Der Durchschnitt der hamburgischen Verwaltung ist als Orientie- rungswert dargestellt. Gemessen an der standardisierten Fehlzeitenquote lagen im Jahr 2009 die Bezirksämter Mitte, Alto- na und Wandsbek sowie die Justizbehörde und die Behörde für Inneres deutlich über dem Durch- schnitt der hamburgischen Verwaltung. Abbildung C.5-9: Standardisierte und nichtstandardisierte Fehlzeitenquoten in Behörden und Ämtern 5,1 6,8 8,2 8,5 6,5 6,8 8,1 6,5 7,0 8,2 5,6 5,2 4,7 6,5 5,8 6,1 8,5 6,4 7,4 4,7 6,9 7,1 5,2 5,8 7,9 7,6 5,7 6,1 7,2 5,7 6,4 7,8 5,0 4,4 4,0 5,7 5,3 5,5 8,3 5,8 7,0 4,4 6,4 6,7 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Krankheitsbedingte Fehlzeitenquoten im Zeitraum 1.1.2009 bis 31.12.2009 nichtstandardis. 2009 altersstand., o. Schwerbeh. 2009 Orientierungswert: Durchschitt der hamb. Verwaltung