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Blickpunkt Personal: Personalbericht 2010 (Band 1)

81 blickpunkt personal Personalstrukturbericht 2010 Personalbericht 2010 Band 1: Personalstrukturbericht 77 C.5.3 Bezahlte krankheitsbedingte Fehlzeiten Die hier dargestellten Quoten der bezahlten Fehlzeiten entspringen einer Vollkrafttagerechnung (be- reinigte Fehlzeitenquoten). Diese berücksichtigt die unterschiedlichen Arbeitszeitumfänge der Voll- und der Teilzeitbeschäftigten. Generell sind die hier ausgewiesenen Fehlzeitenquoten niedriger als die im vorhergehenden Kapitel genannten. In der zeitlichen Entwicklung bietet sich ein ähnliches Bild. So hat sich der Anstieg der bereinigten Fehlzeitenquote der hamburgischen Verwaltung fortge- setzt und erreichte nach 6,9 % im Vorjahr im Jahr 2009 7,1 %. Im Bereich der Einzelpläne betrug die Fehlzeitenquote 7,4 % nach 7,2 %, in den Einrichtungen nach § 15 LHO 4,7 % nach 4,5 %. In den Landesbetrieben nach § 26 LHO ergab sich hier ein leichter Anstieg auf 6,9 % (Vorjahr: 6,7 %). Abbildung C.5-7: Entwicklung der Quoten der bezahlten Fehlzeiten in der hamburgischen Verwaltung Eine Darstellung der Fehlzeitenquoten der einzelnen Behörden und Ämter wird im anschließenden Kapitel C.5.4 im Rahmen eines Behördenvergleichs auf der Grundlage standardisierter Fehlzeiten- quoten vorgenommen. In der nachfolgenden Abbildung sind die Fehlzeitenquoten in den verschiedenen Berufskategorien der Einzelpläne der hamburgischen Verwaltung in einem Vorjahresvergleich dargestellt. Die Be- trachtung der Berufskategorien bei der Analyse des Krankenstandes ist grundsätzlich ein Weg, Gruppen mit ähnlichen gesundheitlichen Risiken zu identifizieren. Für das Berichtsjahr 2009 sind sie nach Höhe der Quote absteigend sortiert. Es zeigen sich erwartungsgemäß ausgeprägte Unter- schiede zwischen den verschiedenen Berufen45 . Die höchsten Fehlzeitenquoten finden sich in den Berufskategorien „Vollstreckungs-/Vollzugspersonal“ der Justiz, „Raum-, Hausratsreinigungskräfte“, „Berufsfeuerwehrleute“ und „Stenotypisten/innen, Schreibpersonal“ - die niedrigsten bei „Rich- ter/innen, Staatsanwälte/innen“, „Wissenschaftliche Berufe“ und „Geistes- und naturwissenschaftli- che Berufe“. 45 Quoten von Berufskategorien mit geringen Bestandszahlen, bei denen relativ geringe absolute Veränderungen in den Fehltagen zu starken Veränderungen führen können, sind nicht dargestellt. 6,4 4,1 5,9 6,2 6,5 3,9 5,3 6,2 6,5 3,8 6,6 6,2 6,6 4,3 7,1 6,46,4 4,4 7,2 6,2 6,8 4,5 6,9 6,6 7,2 4,5 6,7 6,9 7,4 4,7 6,9 7,1 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 Einzelpläne gesamt Einrichtungen nach § 15 LHO Landesbetriebe nach § 26 LHO Hmb. Verwaltung Krankheitsbedingte Fehlzeitenquoten 2002 bis 2009 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009