
8 blickpunkt personal Personalstrukturbericht 2010 Personalbericht 2010 Band 1: Personalstrukturbericht 4 C Personalstatistische Auswertungen Im Abschnitt C des Personalstrukturberichts sind alle personalstatistischen Auswertungen zusam- mengefasst. C.1 Personalübersichten In den auf den nachfolgenden Seiten zusammengestellten Personalübersichten sind die wichtigsten Ergebnisse des Personalstrukturberichts aus unterschiedlichen Perspektiven zusammengefasst worden. Die erste Übersicht beinhaltet die zentralen personalwirtschaftlichen Kennzahlen im Vorjah- resvergleich (vgl. Abbildung C.1-1). Deren wesentliche Ergebnisse werden im nachfolgenden Text noch einmal aufgegriffen. Die zweite Übersicht ist die Personalübersicht der hamburgischen Verwal- tung (vgl. Abbildung C.1-2). Die dritte Übersicht ist ein Tableau mit ausgewählten gleichstellungspoli- tischen Kennziffern (vgl. Abbildung C.1-3). • Alle Beschäftigungsverhältnisse: Die Summe aller Beschäftigungsverhältnisse erhöhte sich um 1.412 Beschäftigungsverhältnisse auf 75.734 (+1,9 %). Die Zahl der Beschäfti- gungsverhältnisse erhöhte sich in den Einzelplänen um 867 und in den Einrichtungen nach § 15 LHO um 560. In den Landesbetrieben nach § 26 LHO verringerte sie sich dagegen um 15 Beschäftigungsverhältnisse. Die Personalveränderungen sind im Kapitel C.4 detailliert dargestellt. • Statistischer Personalbestand: Der statistische Personalbestand (er umfasst alle befristet und unbefristet Beschäftigten) erhöhte sich auf 65.466 Beschäftigungsverhältnisse (+1.093 bzw. +1,7 %). Die Zahl der Vollkräfte erhöhte sich um 969,6 bzw. 1,7 % auf 57.197,9 Voll- zeitbeschäftigungsverhältnisse. • Teilzeitquote: Die Teilzeitquote stieg auch im vergangenen Jahr weiter an. Sie erhöhte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 31,0 %. Am 31.12.2009 gab es in der hamburgischen Verwal- tung 20.291 Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse (Vorjahr: 19.751). In Bezug auf den statisti- schen Personalbestand insgesamt betrug die Teilzeitquote der Männer 5,8 % (Vorjahr: 5,6 %), die der Frauen 25,2 % (Vorjahr: 25,1 %). • Fluktuation: Im Jahre 2009 hat sich die Fluktuation weiter verstärkt. Bei der Grundfluktuati- on erhöhten sich die Fallzahlen überproportional zum statistischen Personalbestand, so dass die Fluktuationsrate deutlich auf 9,2 % zunahm (Vorjahr: 8,3 %). Bei der Zusatzfluktua- tion ist die Rate trotz vermehrter Fluktuationsfälle bei 2,2 % konstant geblieben. Die Gesamt- fluktuationsrate stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 11,3 % an. Für die Erhöhung der Grund- fluktuationsrate war hauptsächlich ein Anstieg der Fälle mit dem Ausscheidensgrund „Zeit- und Vertragsablauf“ verantwortlich. • Freistellung wegen Altersteilzeit oder im Sabbatjahr: Am 31.12.2009 gab es in der ham- burgischen Verwaltung 2.074 Altersteilzeitbeschäftigte (Vorjahr: 1.687), davon befanden sich 719 Beschäftige in der Freistellungsphase (Vorjahr: 809). Die Zahl der Beschäftigten, die vertraglich ein Sabbatmodell vereinbart hatten, betrug am 31.12.2009 947 Beschäftige (Vor- jahr: 880). Davon waren 193 Beschäftigte in der Freistellungsphase (Vorjahr: 167). • Fehlzeitenquoten: Die Quote der bezahlten krankheitsbedingten Fehlzeiten (ohne Lehrkräf- te an staatlichen allgemeinbildenden sowie an staatlichen beruflichen Schulen und ohne Hochschullehrkräfte) hat sich im Berichtsjahr 2009 um 0,2 Prozentpunkte auf 7,1 % erhöht. Differenziert betrachtet ergaben sich folgende Entwicklungen: Der Anstieg fand in allen Or- ganisationsbereichen statt. In den Einzelplänen erhöhte sich die krankheitsbedingte Fehlzei- tenquote auf 7,4 % (Vorjahr: 7,2 %), in den Einrichtungen nach § 15 LHO auf 4,7 % (Vorjahr: 4,5 %) und in den Landesbetrieben nach § 26 LHO auf 6,9 % (Vorjahr: 6,7 %).