
1 blickpunkt personal Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, Dr. Volker Bonorden Leiter Personalamt als Grundlage für Steuerungsentscheidungen von Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg sowie zur Information der Öffentlichkeit wird jährlich ein umfassender Per- sonalbericht erstellt. In Band 1 - dem Personalstrukturbericht - wer- den Strukturdaten des Personals der hambur- gischen Verwaltung aufbereitet und dargestellt. Band 2 enthält den Personalmanagement- bericht. Er beinhaltet ausgewählte Schwer- punktthemen von strategischer Bedeutung. In diesem Jahr ist wieder der im dreijährigen Tur- nus vorzulegende Erfahrungsbericht zum Ham- burgischen Gleichstellungsgesetz Teil des Per- sonalmanagementberichtes, dessen Grund- lagen auch eine Vielzahl von Daten aus dem Personalstrukturbericht sind. Die Teilzeitquote stieg auch im vergangenen Jahr weiter an. Sie erhöhte sich um 0,3 Pro- zentpunkte auf 31,0 %. Dass Teilzeit weiterhin von Männern nur in sehr geringem Umfang wahrgenommen wird, hat sich weiter verstetigt. In den Ergebnissen des Personalstrukturbe- richts 2010 wird die im Rahmen des Hamburger Konjunkturprogramms gestartete Ausbildungs- offensive mit der Schaffung von 266 zusätzli- chen Ausbildungsplätzen für die Jahre 2009 und 2010 deutlich. Die Zahl der in Ausbildungs- verhältnissen Beschäftigten hat sich auf 3.013 erhöht. Personalbericht 2010 liegt vor Das Thema krankheitsbedingte Fehlzeitenquo- ten und ihre Höhe steht immer wieder im Fokus des Interesses. In einem Exkurs am Ende des Abschnitts über die Fehlzeitenberichterstattung wird daher im diesjährigen Personalstrukturbe- richt dargelegt, ob und inwieweit sich der Kran- kenstand der Beschäftigten der hamburgischen Verwaltung mit anderen Fehlzeitenberichten methodisch und inhaltlich vergleichen lässt. Die Schwerbehindertenbeschäftigungsquote für die hamburgische Verwaltung insgesamt betrug im Durchschnitt des Jahres 2009 5,82 %. Ihr