
Eine Erfolgsgeschichte: Die Städtepartnerschaft Hamburg – Osaka In 20 Jahren ist die Städtepartnerschaft Hamburg-Osaka im besten Sinne im Alltag an- gekommen. Bestehende Kooperationen haben sich etabliert, zahlreiche neue Kontakte sind hinzugekommen. Einzelpersonen und Institutionen knüpfen das Band der Part- nerschaft täglich fester; gegenseitige Besuche, regelmäßiger Austausch von offiziellen Delegationen, Begegnungen von Künstlern, Sportlern, Wissenschaftlern, Schülern und Studenten – sie alle geben der Zusammenarbeit neue Impulse. Heute ist es fast normal, dass sich Bürger aller Schichten in Hamburg oder Osaka treffen – den Anfang aber haben Kaufleute in den Häfen beider Metropolen gemacht: 1985 Die Hansestadt pflegt lange Jahre Handels- beziehungen nach Japan, und Güter aller Art kommen traditionell über die Häfen Hamburg und Osaka in das jeweils andere Land. So waren esVertreter der HamburgerWirtschaft, die zuerst eine Städtepartnerschaft zwischen ihrer Heimatstadt und der japanischen Hafen- metropole Osaka anregten. 1989 Die Idee wird Wirklichkeit. Bei den Feiern zum 800. Hamburger Hafengeburtstag unter- zeichnen der damalige Erste Bürgermeister Henning Voscherau und Oberbürgermeister Masaya Nishio aus Osaka die gemeinsame Partnerschaftserklärung. In einer Festanspra- che erinnert Voscherau an die traditionellen Bindungen Hamburgs zu Japan, die Partner- schaftsvereinbarung aber hat vor allem die gemeinsame Zukunft im Blick: Beide Städte müssen sich zu Beginn der 90er Jahre den Herausforderungen der industriellen Struk- turanpassungen, der Raum- und Verkehrs- planung sowie des Umweltschutzes stellen. Die „Japan-Woche“ mit Ausstellungen, kul- turellen Veranstaltungen und einem deutsch- japanischen Wirtschaftssymposium macht viele Hanseaten erstmals mit der neuen Part- nerstadt Osaka bekannt. Sie ist der Auftakt für eine ganze Reihe von Festivals, Messen, Konferenzen, Besuchen oder Sportmeetings in Hamburg und Osaka. 40/41