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harburg

37 IBA-Projekte in Harburg Der Harburger Binnenhafen mit der Harburger Schloßinsel ist ein Beispiel für eine qualitätvolle und kreative Stadtentwick- lung, aber auch für die Schwierigkeit der oft gegensätzlichen Nutzungsansprüche. Leben und Arbeiten im Harburger Bin- nenhafen zu ermöglichen und zu fördern ist erklärtes Ziel der IBA Hamburg. Auf der Schloßinsel und im Harburger Binnen- hafen sollen Orte des Wohnens und des Wirtschaftens sowie Freiräume und urbane Dichte nebeneinander existieren. Im Rahmen der IBA erhält die Harburger Schloßinsel, die im April 2011 unter Denkmalschutz gestellt wurde, ein neues Ge- sicht. Der Binnenhafen und die Schloßinsel haben mit ihrem Potenzial die besten Voraussetzungen: Mittlerweile arbeiten schon 6.000 Angestellte nationaler und internationaler Unter- nehmen und Institutionen dort und beleben den Stadtteil be- reits nachhaltig. Ziel ist es, den bereits etablierten Bürostand- ort mit Wohnnutzung und wohnungsnaher Infrastruktur so zu ergänzen, dass ein nutzungsgemischtes und lebendiges Quar- tier entsteht. Doch nicht nur Wohnen soll dort möglich sein: Es wird eine Mischung aus Wohnen und hochwertigem, neu anzusiedelndem Gewerbe sowie vorhandenen gewerblichen Nutzungen geben. Auf der Schloßinsel entstehen in den nächsten Jahren rund 230 Wohneinheiten. Mit dem offiziellen Startschuss im Som- mer 2010 wurde bereits der Grundstein für das erste Woh- nungsbauprojekt „Balance Bay“ mit rund 165 Wohneinheiten gelegt. Im Zentrum der Entwicklung auf der Harburger Schloß- insel steht die Schaffung eines sternförmigen Parks mit facettenreich gestalteten Zugän- gen zum Wasser. Er bildet einerseits eine Fassung für die auf der In- sel entstehenden Wohn- quartiere und rückt zugleich den erhaltenen Teil des ehemaligen SchlossesindenMittelpunkt der Insel. Durch den Bau des Parks entsteht auf der Har- burger Schloßinsel eine Wohnumfeldqualität, die nicht nur durch Besucher und Gäste, sondern ins- besondere durch die Bewohner der neuen Wohn- gebiete geschätzt werden wird: Die Reste des Harburger Schlosses als geschichtliche Keimzelle Harburgs werden durch den Park neu inszeniert. Somit werden die his- torische Bedeutung und das bauliche Denkmal, das die Har- burger Schloßinsel zum Unikat machen, gebührend gewürdigt, gleichzeitig wird für die neuen Wohn- und Arbeitsareale ein reizvoller Erholungsfreiraum geschaffen. Am südlichen Ende des Schloßinsel-Parks entsteht das Quar- tier am Park, das mit besonderer Qualität punkten kann. Die IBA nutzt dort die einzigartigen städtebaulichen Möglichkei- ten des Gebiets: die Lage am Wasser und die Nähe zum grünen Park. Dadurch schafft sie einen neuen, aufregenden Stadt- raum, bei dem harte Gegensätze durch neue Verbindungen und Netze überwunden werden. Nach der Hafengebietsent- lassung der Harburger Schloßinsel im September 2010 wurde die gemischte Bebauung des Areals als öffentliches Grund- stücksvergabeverfahren ausgeschrieben. Im Süden sind Bü- rogebäude und ein Parkhaus vorgesehen, der nördliche Quar- tiersbereich, direkt am Park gelegen, ist dem Wohnen vorbe- halten. Mit der Fertigstellung wird Anfang 2013 gerechnet. Im südlichen Binnenhafen liegt der Fokus auf dem Projekt „Maritimes Wohnen am Kaufhauskanal“. Direkt am Kaufhaus- kanal im Harburger Binnenhafen liegt das städtische Grund- stück, das durch die IBA Hamburg zu einem attraktiven Wohn- gebiet mit rund 160 Wohneinheiten für Harburg mit maritimem Flairentwickeltwerdensoll.FürdasGrundstückisteinEntwurf geplant, der auf die Besonderheit des Ortes reagiert, Identität stiftet und das Straßenbild der Schloßstraße in einem Span- nungsfeld zwischen Tradition und Moderne prägt. Büro- und Wohnnutzung werden miteinander verbunden, sodass sich der Standort zu einem reizvollen Gebiet entwickelt. Projekt „Mixed Market“ Seit Anfang 2011 werden kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer in Harburg im Rahmen des vom Euro- päischen Sozialfonds ESF, der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie der Behörde für Stadtentwick- lung und Umwelt geförderten Projekts „Mixed Market“ in Fragen der qualitativen Betriebssicherung und Existenzgrün- dung kostenlos beraten und unterstützt. Projektziel ist die Stärkung der lokalen Wirtschaft im Phoenix-Viertel und der Seevepassage/Lüneburger Straße. Der Projektträger Unter- nehmer ohne Grenzen e. V. fungiert als Ansprechpartner und Vermittler zwischen den Unternehmen, Grundeigentümern, öffentlichen Institutionen und Stadtteilakteuren. Ansprechpartnerin: Jana Braun (Projektleitung) 87 60 18 86 Unternehmer ohne Grenzen e. V. Sand 10, 21073 Hamburg j.braun@uog-ev.de Hafen, Wirtschaft, Technologie „Der Harburger Binnenhafen ist mein ‚Kleiner Ozean’, eine Perle mit Öl im Gesicht! Alte Barkassen, große Segelschiffe und Kräne erzählen ihre Geschichten. Auf den Werften wird gehämmert und geschweißt. Dazwischen schwimmen Enten und tauchen Kormorane nach Fisch: der Binnenhafen vermittelt Nähe und Gemütlichkeit. Die Menschen, die hier leben, haben ihr Herz auf dem rechten Fleck. Wenn ich im Binnenhafen am Wasser sitze, bin ich in einer anderen Welt.“ Werner Pfeifer, Liedermacher und Radio-Journalist (Foto: Uschi Tisson) © Iris Kruse IBA-Park © IBA Hamburg GmbH Marina auf der Schloßinsel © IBA Hamburg GmbH, Lorenz + Partner GmbH Wohnen am Kaufhauskanal © IBA Hamburg GmbH, BIG Architekten